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Linked InPartner:  Berlin Web Week co:funding  
03 May
2012
Dieser Beitrag wurde verfasst von Christin Lorenz

LinkedIn - Das ideale Netzwerk für Crowdfunding

LinkedIn ist mit über 150 Mio. Mitgliedern das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt. Eine beeindruckende Zahl, doch welche Rolle nehmt ihr eigentlich in der Crowdfunding- bzw. Crowdinvesting-Bewegung ein?

Ja, das ist richtig, LinkedIn wächst konstant. Tatsächlich kommen zwei neue Mitglieder pro Sekunde dazu. Ich bin froh, dass wir zur Zeit auch in Märkten schneller wachsen, in denen Crowdfunding schon relativ populär ist. Deutschland gehört hier sicherlich dazu.  Indem wir unsere Mitgliederbasis auch hier ausweiten, unterstützen wir lokales Investment in interessante neue Projekte oder Geschäftsfelder. So helfen wir allen Marktbeteiligten, wie Startups und Investoren, die richtigen Partner zu finden.  Unsere Plattform bietet hierfür die richtigen Netzwerk-Tools, die von unseren Mitgliedern eingesetzt werden. Zum Beispiel wird in den Gruppen aktiv über aktuelle Business-Trends und Projekte diskutiert. Es gibt auch eine Crowdsourcing- und Crowdfunding-Gruppe, in der sich viele Unternehmen austauschen und um Rat fragen. Diese Gruppe wurde vor zwei Jahren gegründet und hat bereits über 14.000 Mitglieder, die sich über lokale, nationale sowie globale Projekte austauschen.

Viele Investoren weltweit wollen ihr Geld gerne in erfolgsversprechende Unternehmen sowie Projekte anlegen. Was macht gerade LinkedIn zum interessanten Mittler zwischen Investor und Initiator? 

Es gibt eine Menge sozialer Plattformen für Entrepreneure, die für ihr Projekt die richtigen Investoren finden möchten. Allerdings fehlt dort ein entsprechendes Netzwerk. Hier kann LinkedIn ein wichtige Stütze für Unternehmer sein, da wir einfach das größte soziale Business-Netzwerk weltweit sind. Hier findet jeder die richtigen Kontakte und kann sich umfassend über die Beteiligten und die Projekte informieren. Das schafft Vertrauen und hilft sowohl Investoren als auch Unternehmern die richtige Partnerschaft oder Kooperation einzugehen.

In den USA gibt es im Vergleich eine sehr ausgeprägte Business Angel Investment-Kultur, kann Crowdinvesting sich dadurch leichter etablieren als in Europa?

Crowdinvestment oder Crowdfunding wurde ja gerade erst in den USA durch den Senat legalisiert. Der so genannte „Job Act“ schreibt auch weiterhin sehr genaue Regularien vor, damit sich Unternehmer und Investoren zusammenschließen können. Lassen wir diese komplexen Regularien beiseite. Das Netzwerk ist am Ende entscheidend und schon alleine von der Nutzerzahl gesehen hat die USA hier natürlich einen nicht zu verachtenden Vorteil. Genau dieses Netzwerk nutzen wir, indem wir zahlreiche Funktionen anbieten, die sich in vielen Crowdfunding- und Crowdinvesting-Plattformen via API integrieren lassen oder sogar schon integriert sind – wie zum Beispiel auf den US-Crowdfunding-Plattformen AngelList oder Pitchbrite.

Plant ihr euer Crowdfunding- und Crowdinvestment-Engagement in Zukunft über die Mittlerfunktion hinaus noch weiter auszubauen?

Auch in Zukunft werden wir unserer DNA treu bleiben – die besten Talente mit den besten Chancen zu verknüpfen. Zum Beispiel haben wir kürzlich die Profil Funktion „Kenntnisse und Fähigkeiten“ eingeführt. Mitglieder wählen hier die für sie passenden Schlagworte aus, werden darüber leichter gefunden und zudem automatisch in relevante Rubriken weitergeleitet. Nutzer browsen auf diese Weise praktisch von einer Kenntnis oder Fähigkeit eines Mitgliedes zum Nächsten und so weiter, bis man idealerweise schließlich zu dem großen Investor kommt.  Es freut mich zu sehen, dass bereits sehr viele Mitglieder das Schlagwort „Crowdfunding“ über die Funktion „Kenntnisse und Fähigkeiten“ auf ihren Profilen hinzugefügt haben. Somit ist klar, dass LinkedIn sehr gut aufgestellt ist, tolle neue Produkte und Ideen mit den Investoren zu verknüpfen, um gemeinsam spannende Innovationen und Projekte auf die Beine zu stellen.

Herr Muehlenkord, vielen Dank für das Interview!

Kommentare (1)

Karo | 23.07.2012

tPYjkXMBLR
Great feedback all. @Avary can you share more about what you're doing at ?@Dan yes, it seems we are all inteeestrd in designing smart systems that help us wade through social data to find relevance.@Josef this is great and I've been admiring the legislation coming out of the UK from afar. In all my extra time for political organizing, I'd like to make sure the people working on crowdfunding bills have the positive stories from the UK at their ready. I bet they do, but perhaps they is actually just us ?@Greg I wonder if some of the social calculations Dan is working on with might be relevant to w1sd0m. It seems that at very least, there is an opportunity to lubricate the due diligence process with community of some sort. @Aaron thanks for this refined feedback and for moving the discussion forward. Great point that a huge part of due diligence is getting a gut feel for the human on the other side of the table. is a great start at the human side of due diligence. They do a peer-vetted seed funding, where a cohort of entrepreneurs mentor each other and eventually vote on which among them gets funded. Hub Ventures is the most recent iteration of this model.I agree a huge amount of research and design would have to go into building a viable crowd investment platform, and probably targeted to a fairly specific niche where it works and not trying to make a generalizable platform. And this only after significant legal headway is made.I'm also inteeestrd in tools for bootstrapping. Would be cool to put together a resource and strategy guide to lean/bootstratp startup in the social space. Perhaps with an eye to avoid investment altogether.

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