Kreativität & STARTUPS
Gemeinsam Finanzieren
Durch Crowdfunding
Linked InPartner:  Berlin Web Week co:funding  
12 Apr
2012
Dieser Beitrag wurde verfasst von Christin Lorenz

Gründerplus geht mit der Aktion „Eine Crowd für die Crowd“ als gutes Beispiel voran  

Doch erst einmal kurz zu Gründerplus selbst

Gründerplus ist ein Unternehmen des Händlerbundes, dem größten Onlinehandelsverband Europas. Der Händlerbund schützt im E-Commerce tätige Unternehmen und deren insgesamt über 12.000 Online-Präsenzen vor Abmahnungen und rechtlichen Stolperfallen unter anderem durch regelmäßige Prüfung der Rechtstexte wie AGB und Co.Im Zuge der Betreuung seiner Mitglieder gewann der Händlerbund in den letzten Jahren einen umfangreichen Einblick in die Probleme von E-Commerce-Unternehmen in ihrer Gründungsphase. Die zahlreichen Anfragen zu möglichen Finanzierungshilfen bewegten letztendlich zur Gründung der Gründerplus GmbH, welche sich für Startups im Bereich E-Commerce stark macht.

Neben der Informationsplattform und dem Inkubator des Projektes Gründerplus gibt es nun seit dem 21. März diesen Jahres das „Gründerplus Crowdfunding“. Mit Hilfe der finanziellen und viralen Unterstützung der Crowd werden hier die E-Commerce-Startups auf den Erfolgsweg gebracht, deren Potentiale bei Banken und Kreditinstituten nur schwer erkannt werden. Die finale Plattform geht voraussichtlich im Mai dieses Jahres an den Start. Bereits jetzt befinden sich die ersten Bewerber im anwaltlich abgesicherten Ratingverfahren, in dem eine Vorauswahl der Projekte getroffen wird. Das zweistufige Bewerbungsverfahren, umfasst außerdem einen Fragenkatalog für die potentiellen Gründer. Anhand der Antworten kann Gründerplus die Projekte dank seiner langjährigen Erfahrung im E-Commerce fachkundig beurteilen und deren Erfolgschancen realistisch einschätzen. Erfolgsversprechende Projekte werden schließlich auf der Plattform freigeschalten.

Aktion „Eine Crowd für die Crowd“

Mindestens 50.000 Euro werden für die Umsetzung der Plattform benötigt. Und was liegt für eine Crowdinvestment-Plattform näher als das nötige Kapital über die eigene Crowd zu beschaffen? Genau aus diesem Grund wurde die Aktion „Eine Crowd für die Crowd“ ins Leben gerufen, die den Investoren nicht nur eine alternative Kapitalanlage bietet, sondern darüber hinaus den Gründungsprozess von der ersten Minute an erlebbar macht. „Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand“, betont Susanne Böttcher, Mitglied der Geschäftsleitung von Gründerplus. “Wir durchlaufen die Etappen der Kapitalbeschaffung über die Crowd selbst und können so als gutes Beispiel voran gehen. Außerdem können die zukünftig zu finanzierenden Startups von unseren Erfahrungen profitieren. Durch die Bekanntheit des Händlerbundes wird eine Kompetenz vermittelt, welches unserer Meinung nach dazu führen wird, dass bei mehr Investoren – egal, ob Privatpersonen oder Unternehmen – Interesse für die Gründerplus-Plattform geweckt wird. Davon profitieren auch die kommenden Startup-Projekte, welche über unsere Plattform Kapital sammeln.“

Noch bis zum 20.04.2012 haben Investoren Zeit sich an der Aktion „Eine Crowd für die Crowd“ zu beteiligen. Gerade einmal fünf Tage nach Aktionsstart konnten schon über 30 Prozent der erforderlichen Summe über die Crowd eingeholt werden. Im Gegensatz zu anderen Plattformen beträgt hierbei die Mindestinvestitionssumme 50 Euro, so dass auch Privatpersonen zur Beteiligung ermutigt werden. Das Geld wird über einen anwaltlich betreuten Treuhand-Service verwaltet und nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip erst bei erfolgreichem Funding an die Gründer ausgeschüttet. Für den Fall, dass die Summe nicht erreicht werden sollte, fließt das Geld zurück zu seinen Investoren. Darüber hinaus erhalten die Investoren die Möglichkeit sich bis zu 10 Jahre an der Plattform zu beteiligen und das bei einer Mindestverzinsung von 3% p.a..

Und getreu dem Motto „Informieren. Investieren. Profitieren“ geht’s hier direkt zur Webseite.

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